Friedensgebet Lippstadt Pressefoto

Pressemitteilung zum 22. Friedensgebet 2014

plakat-2014
Plakat und Flyer von Kristina Bergschneider

Am Dienstag, den 30. September findet unser diesjähriges Friedensgebet der Religionen in Verbindung mit dem “Engel der Kulturen”
–> http://www.engel-der-kulturen.de
statt, einer internationalen Aktion des Künstlerpaars
Carmen Dietrich und Gregor Merten.
Zur Vorbereitung laden wir Sie am Donnerstag, den 11.09.2014 um 19.00 Uhr zu einem Pressegespräch in den Konferenzraum des SkF, Cappelstr. 27  (Sozialdienst Katholischer Frauen) ein.

Zu den Stationen des Friedensgebets und den Mitwirkenden nehmen Sie bitte den Zeitplan auf dem Plakat bzw. Flyer zur Kenntnis!

Außerdem finden sie hier eine Presseinfo des Künstlerpaares.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Mit freundlichem Gruß,

Ihre Pfarrerin

Frauke Wehrmann-Plaga
(für die Sprecher_innen des Friedensgebets der Religionen)

Pressefoto

Ein Klick auf das Bild führt zu einer Datei, die für Druckauflösung geeignet ist (2.000 px Breite, 80% jpg-Komprimierung)

Pressefoto Friedensgebet 2014
von links nach rechts: Frauke Wehrmann-Plaga, Margot Bell, Lilo Peters, Imrgard Sandfort, Gregor Merten, Dorothee Großekathöfer, Carmen Dietrich, Sofia Hatzidimitriadou, Markus Brinkmann, Elke Smenk
Friedensgebet Lippstadt Pressefoto

Künstlerpaar Carmen Dietrich und Gregor Merten freuen sich über den “Engel der Kulturen” in Lippstadt

“In einem intensiven Findungsprozess haben wir die Symbole der drei abrahamitischen Religionen – den Halbmond, den Stern und das Kreuz – in variierter Weise zu einander in Beziehung gesetzt, bis die nun vorliegende Form entwickelt war, in der sie sich in ausgewogener Relation auf einer runden Fläche gruppieren. In dieser kreisförmigen Anordnung wird deutlich: keine Gruppe kann herausgelöst werden, ohne das erkennbar alle anderen mit beschädigt werden.“

So beschreiben die Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten das von ihnen geschaffene Kunstwerk, bei dem sich, wie sie unterstrichen, überraschender Weise die Gestalt eines Engels ergeben hat, was zu dem Namen des Kunstwerks “Engel der Kulturen” führte.

Mit dem Projekt Engel der Kulturen möchten sie den interkulturellen und interreligiösen Dialog unterstützen, der das friedliche Zusammenleben, das gemeinschaftliche Agieren, aber auch Erfahrungsaustausch und das Verständnis für die jeweilige Spiritualität zum Ziel hat – Ziele, die auch das Friedensgebet der Religionen in Lippstadt seit nunmehr 22 Jahren verfolgt.

So freuen sich Carmen Dietrich und Gregor Merten zusammen mit dem Arbeitskreis “Friedensgebet der Religionen” sehr darüber, dass am 30. September – wie zuvor schon in vielen anderen europäischen Städten – mit dieser Kunstaktion ein bleibendes Ermutigungs-Zeichen für das gute Miteinander der Religionsgemeinschaften in Lippstadt geschaffen wird.

Dazu wird am Ende eines Weges, der über verschiedene Stationen durch die Stadt führt, der Engel der Kulturen als Bodenintarsie in dem Innenhof vor der Valentinsbücherei verlegt.

Unterstützen kann man diese Aktion durch den Erwerb einer sehr geschmackvoll gestalteten Brosche oder Kette, die wie die Bodenintarsie den Engel der Kulturen zeigen. Sie sind zum Preis von jeweils 10 € im Weltladen in der Marktstraße zu erhalten.

Weitere Informationen

 

Tanz und Gesang

Schul- und Kulturausschuss unterstützt Engel der Kulturen

140410-derpatriotAm10.04.2014 berichtete “Der Patriot” über den Beschluss des Lippstädter Schul- und Kulturausschuss, die Kunstaktion “Engel der Kulturen” im Rahmen des diesjährigen Friedensgebets der Religionen zu unterstützen.

Hier finden Sie den vollständigen Beitrag:
http://www.derpatriot.de/Stahlreifen-rollt-durch-die-Stadt—6719d67f-e191-4016-96fb-d9eb67c953d3-ds

140218-friedensgebet-3

Platz für “Engel der Kulturen” gefunden

Am 18. Februar trafen sich Mitglieder des Arbeitskreises Friedensgebet der Religionen mit Mitarbeitern der Stadt, um den Platz für eine Bodenintarsie “Engel der Kulturen”  auszukundschaften. Sie soll am 30. September, im Rahmen des 22. Friedensgebets der Religionen verlegt werden.

Die Bodenintarsie
Die Bodenintarsie “Engel der Kulturen” in Bielefeld

Wie sich das schon in vielen anderen Städten gestaltet hat, ist hier am Beispiel Bielefeld zu sehen.

Nach der Besichtigung in der Nähe der neuen Bahnunterführung viel die Entscheidung sehr schnell und einstimmig für den neu gestalteten Innenhof der Stadtbücherei.

Der Arbeitskreis bedankt sich sehr herzlich bei Herrn Bökenkötter und Herrn Streblow von der Stadtverwaltung für die unkonventionelle und tatkräftige Unterstützung dieses Vorhabens.

140131-friedenstaube

Friedenstaube beim Friedensgebet gelandet

Bei der Sitzung des Arbeitskreises zur Vorbereitung des Friedensgebets der Religionen 2014 gab es eine besondere Überraschung: Schüler und Schülerinnen der Drost-Rose-Realschule übergaben uns eine UN-Friedenstaube, die ihr im Januar 2013 im Rahmen eines internationalen Kunstprojektes verliehen wurde.

Friedenstaube landet beim Friedensgebet
Foto: Onlineredaktion Hermsen

140131-friedenstaubeWeitere Details finden Sie in einem Beitrag von Helga Wissing im Patrioten unter dieser Adresse:
http://www.derpatriot.de/Friedenstaube-gelandet-f068e4b6-0410-459a-be98-f98c48dea9d5-ds

131010-engel-der-kulturen-007

Höhepunkte 2014

Zunächst wünschen wir allen ein gutes Jahr 2014 mit hoffentlich vielen schönen Erlebnissen!

131010-engel-der-kulturen-007Am 30. Januar 2014 trifft sich im SKF, Cappelstr. 27 erstmals in diesem Jahr der Arbeitskreis. Wichtigster Punkt ist naturgemäß die Vorbereitung des Friedensgebetes der Religionen 2014, das nach verschiedenen Rücksprachen nun Dienstag, den 30. September stattfinden soll. Dabei wird es zwar auch wieder einen Rundgang durch die Stadt geben, aber in diesem Jahr in Verbindung mit der Aktion “Engel der Kulturen“.

Wie das praktisch abläuft, konnten wir schon 2013 in Bielefeld sehen.

Bei unserem Treffen am 30. Januar erwartet uns eine schöne Überraschung: Wie wir kurz vor Weihnachten erfuhren, möchte die Drost-Rose-Realschule eine UN-Friedenstaube, die ihr im Januar 2013 im Rahmen eines internationalen Kunstprojektes verliehen wurde, an unseren Arbeitskreis weitergeben.

Der Schulleiter wird mit Schülern zu unserm Treffen dazu kommen, um uns dann die Friedenstaube zu überreichen. Auch die Presse wird dazu eingeladen.
Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Ehre unser Friedensgebet 2014 sozusagen unter den Flügeln der UN-Friedenstaube durchführen zu dürfen.

Grußword der Mevlana-Moschee zu Weihnachten

Grußwort vom Vorstand der Mevlana Moschee Lippstadt zum Weihnachtsfest 2013. Erhalten am 23.12.2013 von Alpay Ahmet.


Liebe Freunde,
Gott schenkt uns fortgehend Anlässe zur Freude und zum Teilen von Glück, Freude, materiellem und immateriellem Segen. Dabei kommt den Feiertagen, auch den religiösen, eine besondere Bedeutung zu. Denn Feiertage, Feierlichkeiten und Feste sind schönste Zeiten des Jahres, in denen wir mit unseren Familien, Glaubensgeschwistern, Nachbarinnen, Mitmenschen, Bekannten und Freunden zusammenkommen, beten und gemeinsam feiern. Weihnachten ist für die Menschen christlichen Glaubens eine besonders besinnliche und spirituell höchste Gebets- und Festzeit. So wünschen wir unseren christlichen Nachbarn und Mitmenschen, denen wir in christlich-islamischen Begegnungen und Veranstaltungen, in Politik, Kindergärten, Schulen und Hochschulen, in Kunst und Kultur und an unzähligen weiteren Orten des gesellschaftlichen Zusammenlebens begegnen, ein frohes Fest.

Gottes Botschaft in den heiligen Schriften wurde an die Menschheit stets durch Vermittlung von Seinen Gesandten und Propheten vermittelt. Daher ist das Denken und Andenken an die Geburtszeiten der Propheten für die Gläubigen besondere Tage und glückliche Anlässe. So ist die Geburt von Jesus aus Nazaret auch für die Muslime von besonderer und religiöser Bedeutung. Ähnlich wie unsere christlichen Partner feiern wir Muslime die Geburt des letzten Propheten Muhammed (Friede sei mit ihm) und machen, wie in der Sure Bakara im Vers 285 erwähnt, keinen Unterschied zwischen den Gottesgesandten:

“Dieser Gesandte glaubt an das, was zu ihm herabgesandt wurde von seinem Herrn, und (also) die Gläubigen: sie alle glauben an Allah, und an Seine Engel, und an Seine Bücher, und an Seine Gesandten (und sprechen): «Wir machen keinen Unterschied zwischen Seinen Gesandten»; …” Bakara;285

Mögen Ihre Gebete in der Adventszeit und das gemeinsame Feiern der Feste und Gottesdienste zur Wertschätzung unserer Gemeinsamkeiten, zur Anerkennung gemeinsamer Überzeugungen und zu dem Gebet und Riten beitragen, und dazu führen, dass wir als eine große Familie der Erde mit unserer Identität und religiösen und kulturellen Wurzeln in Vielfalt und in Unterschiedlichkeit leben können.
Möge dieses Fest und das Neujahr 2014 dazu führen, dass in den Nachbarschaften, Religionsgemeinschaften, den persönlichen und gesellschaftlichen Beziehungen weltweit ein fruchtbarer Dialoge ohne Vorurteile und Angst geführt werden, dass die Menschen sich in Offenheit, Aufrichtigkeit und Liebe einander nähern, auf dass das friedliche Zusammenleben in uns und weltweit erwachse. Mit diesen Gedanken und Wünschen, wünschen wir Ihnen im Namen unserer muslimischen Religionsgemeinschaft in Lippstadt, ein Frohes und Gesegnetes Weihnachtsfest!

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand
(Alpay Ahmet)


Original als pdf

Yamantaka Mandala in Bielefeld

Yamantaka Mandala Bielefeld
Das Mandala am 10.10.2013

In der Bielefelder Nicolaikirche (Altstädter Nicolaikirchstraße) streuen vier Mönche aus Ladakh derzeit ein Sandmandala. Das Mandala wird am Sonntag, den 13.10.2013 nach dem Sonntagsgottesdienst um 10:30 aufgelöst und in die Lutter gestreut. Bis dahin ist die Nicolaikirche täglich von 10:00 bis 19:30 geöffnet.

Täglich um 17:30 findet eine Andacht zum Thema statt.

Am 09.10.2013 ruhten die Arbeiten einige Zeit für Puja (Andacht) anlässlich des Todes von Akong Rinpoche, einem geistlichen Oberhaupt und Abt des Klosters Samye Ling in Schottland.

Hier einige Details aus gedrucktem Informationsmaterial der Nicolaikirche:

“Das Yamantaka-Mandala oder tibetisch Pal Dorjee Jig-Je, ist einer der wichtigsten Aspekte der buddhistischen Gottheit, die den Aspekt der Weisheit verkörpert.”

“Sandmandalas haben im tibetischen Buddhismus eine uralte Tradtion. Sie werden auf streng rituelle Weise hergestellt und dienen in erster Linie als Meditationsbilder, bzw. als Hilfe auf dem Weg zur Erleuchtung. Schon das Streuen eines Sandmandalas erfordert höchste Konzentration. Mandalas werden immer als Palast dargestellt, dessen Tore in die vier Himmelsrichtungen weisen.

Im Zentrum hält sich die transzendente Gottheit auf. Das Mandala will also dreidimensional verstanden werden. Bei Sandmandalas werden die Motive aus feinem, mit Farben vermischen Sand gestreut. Der bunte Sand wird perfekt platziert, so dass nach tage- und teilweise wochenlanger Arbeit ein detailreiches Bild entsteht. Mandalas symbolisieren unter anderem die Vergänglichkeit allen Lebens und die Loslösung von der materiellen Welt, denn nach Fertigstellung eines Sand-Mandalas wird es wieder zusammengewischt und in einen Fluss gestreut – also der Erde wiedergegeben – und damit die Vergänglichkeit aller Dinge eindrucksvoll demonstriert.”

und angehoben

Engel der Kulturen in Bielefeld

Am 10.10.2013 wurde ab 10:30 Uhr eine Kunstaktion im Rahmen des Abrahamsfestes durchgeführt: die Installation des “Engels der Kulturen“.

Hier eine Dokumentation, weil auch der Arbeitskreis des Friedensgebets der Religionen über eine Aktion für 2014 nachdenkt.

 

 

Weltweite Trauer um Akong Rinpoche

Choje Akong Tulku Rinpoche, Abt des ältesten buddhistischen Klosters in Europa, Samye Ling in Schottland, ist unter tragischen Umständen in China ums Leben gekommen.

Wir trauern mit einer weltweiten Gemeinde von Menschen aller Religionen um einen großen Lehrer, Helfer und unermüdlichen Dialogpartner des Friedens.

Noch ist die Nachrichtenlage dünn, die meisten Medien zitieren sich gegenseitig. Hier ein Überblick:

Blog des Arbeitskreises

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 63 Followern an